Ayurvedische Küche – ein gesundes Geschmackerlebnis

Ayur = Leben oder Lebensspanne, Veda = Wissenschaft: Ayurveda ist das Wissen vom langen, gesunden Leben. Seit über 5.000 Jahren wird diese ganzheitliche Gesundheitslehre in Asien angewandt und findet auch in Europa immer mehr Anhänger.

Das Schöne an Ayurveda: Es gibt kein MUSS, vielmehr soll es die Aufmerksamkeit für das fördern, was einem gut tut. Ihre unterschiedlichen Geschmacksrichtungen sollen die natürlichen Grundlebenskräfte, die sogenannten Doshas beeinflussen.



Die richtige Ernährung für jeden Typ
Nach drei unterschiedlichen Doshas unterscheidet Ayurveda den Menschen - Vata, Pitta,Kapha und deren Mischformen. Sie setzen sich aus den fünf Elementen Äther, Luft, Wasser, Feuer und Erde zusammen und prägen unsere körperliche Konstitution. Mit ihr werden wir geboren, sie bleibt unser ganzes Leben lang gleich. Obwohl die Anteile der Doshas individuell variieren, sollten sie sich doch in Harmonie miteinander befinden. Ungünstige äußere Einwirkungen (Stress, Angst, Hektik, Arbeit…) können ein Ungleichgewicht erzeugen. Eine auf den jeweiligen Typ abgestimmte Ernährung kann das ausgleichen, denn jedes Nahrungsmittel, jedes Gewürz hat seine eigene traditionell bekannte Wirkung auf die drei Doshas.

Neben den körperlichen Doshas gibt es die geistigen – Sattva, Rajas und Tamas. Sattva ist das helle klare Prinzip, das nach Bewusstsein und Wissen strebt. Sattvische Nahrungsmittel verlängern das Leben und fördern eine positive Geisteshaltung im Alltag. Rajas ist das Prinzip der Aktivität, Veränderung, Bewegung und Geschwindigkeit. Rajas vermehrende Nahrung erhitzen Körper und Geist, erzeugen Aggression und Ungeduld. Tamas macht dumpf, träge, müde und fördert ein Verlangen nach qualitativ schlechtem Essen. Die Verdauung von Tamas lastigen Nahrungsmitteln verbraucht sehr viel Energie, weshalb der Körper Schlackenstoffe bildet und langfristig erkrankt.

Geschmacksrichtungen und Ihre Wirkung
- süß, sauer und salzig reduziert ein Übermaß an Vata und erhöht Kapha
- scharf, bitter und herb reduziert ein Übermaß an Kapha und erhöht Vata
- süß, bitter und herb reduziert ein Übermaß an Pitta
- scharf, sauer und salzig erhöht Pitta


Die Signale des Körpers erkennen und beachten Mit der richtigen Ernährung ist Ayurveda die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Leben. Richtig heißt in diesem Fall: alle körperlichen und geistigen Bedürfnisse beachten, die richtigen Nahrungsmittel mit Sorgfalt auswählen und möglichst frisch zubereiten, den Magen nicht überladen, auf eine gute Verdauung achten – und auf positive, liebevolle Gefühle. Wer sich seiner Konstitution und den äußeren Gegebenheiten entsprechend ernährt wird in Harmonie bleiben. „Der erste Tag Deiner Krankheit beginnt, wenn Du mehr Energie verbrauchst, als Du zu Dir nimmst“

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Einige Rezepte zum selbst Ausprobieren (für jeweils 6 Personen):